Archive for the ‘Social Media’ Category

Ein Hardchorus zum Valentinstag

Man nehme Fußballfans aus England, ein Lied wie Savage Garden – Truly Madly Deeply und lässt den “Hardchor” einfach singen. Das Ergebnis ist ein richtig schöner Imagespot für Puma mit außergewöhnlichen Darstellern und einer wirklich schönen Botschaft.
“Its Match Day. Its Valentines Day. Let your better half know how you feel.”

Mittwoch, Februar 17th, 2010

Johnnie Walker und Storytelling

In den meisten Unternehmen schlummern wirklich tolle Geschichten. Wer ist eigentlich der Gründer ? Wieso gerade diese Produkte ? Wie hat die Gesellschaft das Unternehmen geprägt ? Fragen und Antworten die für noch mehr Identifikation der Verbraucher mit dem Unternehmen beantwortet werden sollten. Der Spot von Johnnie Walker “The Man Who Walked Around The World” ist Storytelling auf höchstem Niveau. Mit einem wunderbaren Schauspieler und ganz wichtig einer Geschichte außerhalb fiktiver Werbung. Mit einer wahren schönen Geschichte. Bitte viel mehr davon.

Letzte Woche habe ich an einem tollen Vortrag zum Thema “Storytelling” von Kim Birtel teilgenommen. Kann ich jedem sehr empfehlen sich einmal mit diesem Thema auseinanderzusetzen.

Hier eine Präsentation zum Thema von Kim.

Dienstag, Februar 2nd, 2010

Kreativität und Social-Media

Ein paar sehr schöne Social-Media Beispiele.

Montag, November 2nd, 2009

FKK Fashion – Spirited (Stop-Motion)

In einer angemieteten Scheune in Hummelsbüttel/Hamburg wurde ein 2,50 x 4 Meter großer Schaumstoff mit weissem Molton bezogen und auf den Boden gelegt. In der darüber liegenden Deckenluke wurde auf dem
Dachboden eine Fotokamera angebracht sowie links, rechts & über dem Set eine Fotoblitzanlage installiert. Anhand einer LivePreview via Videokamera auf einen Kontrollmonitor sowie eine Direktübertragung der Einzelbilder war beim Dreh jederzeit eine direkte Kontrolle aller Shots und Einstellungen möglich. Das gesamte Shooting wurde in 4 Tagen verwirklicht, ein Tag dauerte der Aufbau sowie das Feintuning mit Licht etc. Wie bei StopMotion üblich wurde in Einzelbildern „gedreht“, sprich: Nach jedem Shot wurde mit den vorherigen Aufnahmen verglichen, analysiert ob Bewegung & Bewegungsrichtung stimmen und dann die nächste Szene eingerichtet. Das Team (insgesamt 10 Personen) bestand aus einer Fotografin, Regisseur/Produktionsleitung, einem weiblichen Model, zwei männlichen Models (FKK Geschäftsführer), Visagistin, Stylistin sowie drei Helfern welche für den Umbau der einzelnen Szenen verantwortlich waren. Pro Bild wurde eine Zeitspanne von ca. 100 Sekunden kalkuliert. Der Dreh selbst dauerte insgesamt ca. 45 Stunden, es wurden dabei über 1500 Fotos produziert (RAW-Format, insgesamt ca. 90 GB Datenvolumen).

Musik: Laura Gibson – Spirited

Agentur: Cohen + West

Montag, Oktober 26th, 2009

Fiesta Movement und viel Social Media

Momentan habe ich leider wenig Zeit für BuzzPeople.de. Deshalb heute ein Gastbeitrag von Albert J. Cohen zur Fiesta Movement Kampagne. Vielen Dank Albert und bis die Tage im Büro.

Bei meiner Reise Anfang Oktober in die USA machte mich ein Freund auf eine neue und innovative Kampagne von Ford aufmerksam, die sofort mein Interesse fand:
Begleitend zur Markteinführung des neuen Ford Fiesta in den USA startete eine umfangreiche Social Media Kampagne. 100 Autos wurden exklusiv und vor dem eigentlichen Verkausstart für sechs Monate an die glücklichen Gewinner (aus über 4.000 Bewerbern) übergeben und zur Verfügung gestellt.

Fiesta_Moovement

Als Gegenleistung verpflichteten sich die Gewinner, regelmäßig über ihre Erfahrungen mit dem Ford Fiesta zu berichten sowie an monatlichen Contests, sogenannten Missions, teilzunehmen. Dazu richtete sich jeder Teilnehmer, sofern noch nicht vorhanden, Accounts bei Twitter, FlickR, Youtube sowie einen Blog ein, um eine möglichst große Leserschaft zu erreichen. Da jeder Teilnehmer monatlich mindestens eine Aktion erfüllte und über diese multimedial berichtete, kam es zu zahlreichen Einträgen rund um das Thema Ford Fiesta auf allen Kommunikationskanälen. Jedoch beliessen es die meisten Testfahrer nicht bei einzelnen Postings und veröffentlichten nahezu täglich neue Beiträge.

TheAgents

Auf einer speziellen Aktionssite wurden alle Berichte, Fotos, Videos, etc. zusammengeführt, dokumentiert und präsentiert. Dazu gab es natürlich die Einträge auf den eigenen Blogs der Teilnehmer und deren Beiträge auf allen üblichen Social Web Kanäle wie Twitter, Blogs oder Facebook.

Damit aber nicht genug: auf die in den Beiträgen und Gesprächen geäusserten Anregungen und Wünsche wurde durch die Durchführung regelmässiger Testfahrten von Ford aktiv eingegangen, natürlich auch mit dem Ziel verbindliche Bestellungen und Verkäufe zu erreichen.

Fazit der erreichten Ziele:

- Vorabbekanntmachung und Aufmerksamkeit für das ab 2010 zu kaufende Modell
- PreTest und Feedback-Kanal
- Markenbindung durch Emotionalisierung der Testfahrer
- Ausnutzung des vorhandenen WoM-Potentials
- Neu-Positionierung der Marke Ford Fiesta

Ich gehe davon aus, das dieses Beispiel bei allen Autoherstellern Schule machen wird.

Mittwoch, Oktober 14th, 2009

8-Bit Trip

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Mehr kann ich zu diesem Video eigentlich nicht sagen. Nur so viel: 1500 Stunden Arbeit und vielen Dank an Rymdreglage für die tollen Minuten!!!!!

Freitag, August 28th, 2009

Vodafone Twitter-Accounts Update

Ein kurzes Update zu den Twitter Accounts auf der Landingpage von Vodafone: Der Twitter Account DiceKind wurde nicht von der Telekom registriert. Der Account wechselt häufig die Marke – mal o2, mal Telekom. Radiant hat mir per Mail Screenshots geschickt, welche von der Website www.esistdeinezeit.de aus dem Menüpunkt “Making-of” stammen. Hier sind “echte” Twitter-Kommentare zu finden, allerdings haben viele keinen Bezug zu Vodafone. Wäre mal interessant, welche Wörter benutzt werden müssen, um dort gelistet zu werden -  #Vodafone kann es eigentlich nicht sein.

vodafone_twitter_fail

Ich konnte bisher noch auf keiner Seite den Banner von gestern finden (Bild.de, SpiegelOnline usw.), um nachzusehen, ob sich die Landingpage auch verändert hat. Wenn jemand einen Tipp hat, immer her damit!

Mittwoch, Juli 15th, 2009

Der Kundenbeirat mehr als schöner Schein?

Viele Unternehmen führen Kundenbeiräte ein, so soll wohl mehr Vertrauen und Transparenz für das Unternehmen geschaffen werden. In die Kundenbeiräte könnten sehr gut Bestandteile aus dem Social-Web integriert werden. Ich habe mir die verschiedenen Unternehmen und ihre Kundenbeiräte einmal genauer angeschaut.

Der Kundebeirat von Penny

Auf der Webseite des Unternehmens wird der Kundenbeirat mit folgenden Worten beschrieben:

Wir wollen uns noch weiter verbessern – und dafür brauchen wir Sie: Werden Sie Mitglied im PENNY Kunden-Beirat: Als Repräsentant unserer Kunden bestimmen Sie die Zukunft bei PENNY aktiv mit. Das ist Ihre Möglichkeit, Ihren Einkauf bei PENNY mitzugestalten, und Ihre Chance, uns regelmäßig mitzuteilen, wie wir noch zielgenauer und individueller auf Ihre Wünsche und Bedürfnisse beim Einkauf bei PENNY eingehen können. Bewerben Sie sich jetzt und machen Sie PENNY noch besser, noch frischer, noch innovativer – und noch näher für Sie!

penny_kundenbeirat

Der Kundenbeirat von Penny ist noch recht unüberschaubar, es sollen aus verschiedenen Regionen Kundenbeiräte gewählt werden. Die Frage die ich mir hier stelle wer wählt denn die Kundenbeiräte, eigentlich müssten dieses die anderen Kunden tun. Wie können die Kundenbeiräte wissen was die anderen Kunden fehlt ? Sollen Befragungen durchgeführt werden ?

Zum genauen Auswahlverfahren gibt Penny diese Antwort

Wie werde ich Mitglied im PENNY Kunden-Beirat?

Füllen Sie einfach den Bewerbungsbogen aus. Die Mitglieder werden repräsentativ ausgewählt. Der PENNY Kunden-Beirat soll einen Querschnitt unserer Kundschaft abbilden: Wir suchen Kundinnen und Kunden aller Altersklassen, Singles, Eltern, Alleinerziehende, Rentner, Arbeitnehmer, Hausfrauen, Arbeitssuchende und Selbstständige.

Diese Maßnahmen hätten dank der neuen Technologien wesentlich leichter umgesetzt werden. Warum stellen sich die Kandidaten nicht vor und die anderen Kunden können diese dann wählen. Das ganze Auswahlverfahren wirkt ziemlich undurchsichtig. Wieso führt Penny keine Feedback 2.0 Plattform ähnlich wie der von Dell ein? Die Kundenbeiräte können diese Vorschläge bei den Versammlungen einbringen. Für die Dokumentation der Arbeit der Kundenbeiräte würde ich einen Blog einführen auf dem die Kundenbeiräte über ihre Arbeit schreiben.

Die Maßnahmen von Penny erscheinen mir einzig und allein für repräsentative und Marketing-Zwecke, wirklich Dinge anzustoßen, zu verbessern und mit den Kunden einen Dialog zu führen scheinen mir nicht gewollt.

Die Commerzbank hat auch einen Kundenbeirat ins Leben gerufen

Der Kundenbeirat wird hier auch durch das Unternehmen gewählt und nicht durch die Kunden. Wie genau die Arbeit des Kundenbeirates dokumentiert wird, ist für mich und die anderen Kunden nicht ersichtlich außer man ist im”inner circle”. Auch wie Kunden mit ihren Vertretern in Kontakt treten können, diesen Verbesserungsvorschläge oder Fragen stellen wird auf der Webseite nicht gezeigt. Eine allgemeine E-Mail ist auf der Webseite zu sehen, aber einen Button wie “schreiben Sie uns Vorschläge” fehlt völlig. Es gibt ein geschlossenes Forum für den Kundenbeirat und den Kundenbeiratskreis und denen Themen intern diskutiert werden. Offenheit wäre hier schön, so könnten die anderen Kunden ihren Vertetern über die Schulter schauen. Die Kundenbeiräte werden mit Portraits vorgestellt und geben ein kurzes Interview. Eine E-Mail Adresse oder Kontaktfeld fehlt hier leider auch.

Die Aktivitäten sind löblich allerdings undurchsichtig und wenig informativ. Die Idee ist durchaus gut, an der Umsetzung und dem Dialog sowie die Einführung von Technologie aus dem Social Web darf eigentlich kein Weg vorbeiführen. Vielleicht werden noch einige Änderung beim fortlaufen und lernen während der Kampagne implementiert.

Dienstag, Juli 7th, 2009

Messen des Erfolgs von Social Media für Unternehmen

Die Messung ermöglicht eine genaue Aussage über den Erfolg bzw. Misserfolg der
getroffenen Maßnahmen für Unternehmen. Die Kontaktzahlen sind schwer messbar. Die Reichweiten der einzelnen Seiten sind nicht wie bei klassischen Medien ausgewiesen. Deshalb habe ich in meiner Diplomarbeit über “Online PR im Zeitalter von Social Media” einen Abschnitt der “Erfolgsmessung von Social Media” gewidmet. Diese bietet Anhaltspunkte für die Schätzung von Reichweiten, sowie eine abschließende Auswertung des Erfolges bzw. Misserfolges. Zur Messung gehören nicht nur erreichte Kontaktzahlen, sondern auch gewonnene Markenbotschafter, die Sichtbarkeit in Suchmaschinen, sowie die Erkenntnisse für die Marktforschung durch die Möglichkeiten des Responsekanals. Zu den Kennzahlen für die Messung des Erfolges gehören diese sieben Größen.

1. Input:
Wieviele interne oder externe Ressourcen wurden in das Projekt oder die Kampagne investiert? Der Input ist bei einzelnen Maßnahmen sehr schwer zu messen. Während der ersten Maßnahmen müssen höhere Investitionen für Research und Schulungen aufgebracht werden. Die Lernkurve sowie die Sammlung von Know how erfordert viele Ressourcen und Zeit. Sobald die Lernkurve und der tägliche Umgang fortschreiten lassen sich die eingesetzten Ressourcen messen und realistische Kosten ausrechnen.

2. Dialog:
Die Kontakte, die durch die Maßnahmen erreicht wurden, haben zu einem erhöhten Kommunikationsaufkommen auf Seiten des Unternehmens geführt. Das Feedback hilft dem Unternehmen das Produkt oder die Dienstleistungen zu optimieren. Die Fragen, die durch Veröffentlichungen gestellt wurden, verhelfen dem Unternehmen zu einem Dialog mit Alt- und Neukunden. Die Anregungen unterstützen die Optimierung der zukünftigen Maßnahmen und zielgerichtetere Dialoge.

3. Berichte:
Die von den Multiplikatoren veröffentlichten Berichte haben eine hohe Qualität. Sind die Berichte in einer negativen oder postiven Tonart?

4. Relevanz:
Welche Relevanz besitzen die Multiplikatoren und wie anerkannt sind diese bei ihren Lesern? Welche Relevanz besitzen die Multiplikatoren in dem von dem Unternehmen abgedeckten Themengebiet? Hat ein Artikel der Multiplikatoren einen positiven Effekt auf das Markenbild?

5. Long-Tail:
Wie sichtbar sind die veröffentlichten Artikel der Multiplikatoren in Suchmaschinen? Welche Relevanz besitzen, die durch die Artikel belegten Keywords? Im Vergleich zu klassischen Medien kann es sein, dass ein Artikel mehrere Wochen auf der ersten Seite der Social Media Instrumente zu sehen ist, und somit eine hohe Aufmerksamkeit generiert.

6. Reichweite:
Anders als in klassischen Medien lässt sich die genaue Kontaktgröße, oder wieviele Leser die einzelnen Publikationen hatten, nicht messen. Bei einer kleinen Anzahl von Blogs oder Foren lassen sich Leserzahlen oder Zugriffe feststellen, dies ist allerdings die Ausnahme. Die Reichweite kann nur anhand von Backlinks zur Unternehmensseite, den Zugriffen auf die verlinkte Seite oder eine erhöhte Anfrage durch Suchmaschinen auf die Unternehmensseite gemessen werden.

7. Friends:
Das Unternehmen hat neue Kontakte zu Multiplikatoren aufgebaut, kann diese in Zukunft ansprechen und gezielt mit Informationen versorgen. Dadurch wurde eine höhere Relevanz bei den Multiplikatoren erreicht.

kennzahlen_social_media

Anhand dieser Punkte kann der Erfolg der Kommunikation in Social Media für Unternehmen gemessen
werden.

Wenn ich noch Punkte vergessen habe, immer her damit!

Die Diplomarbeit habe ich im Zuge meines Studiums an der DDA zum Dipl. Fachwirt Online Marketing geschrieben. Dank an meinen Prüfer Harald Fortmann das ich den Abschnitt vor Veröffentlichung der Diplomarbeit bereitstellen durfte.

Mittwoch, Mai 6th, 2009