Robert Forster in der Fabrik
Pünktlich wie ein Schweizer Uhrwerk um 21,00 Uhr, betrat Robert Forster gestern die Bühne der Fabrik in Hamburg. Das erste Konzert auf deutschem Boden, begann mit einer sehr sehr kurzen Begrüßung. Sehr leise und bedächtig wurden die ersten 4 Songs gespielt, sozusagen als lonely Songwriter. Die ganze Zeit wurde ich das Gefühl nicht los, das er sich selbst erst an die Bühne gewöhnen muß. Das Quartett wurde mit jedem weiteren Songs vollständiger. Erst kam die Bassistin Adele Pickvance, zwei Lieder später folgte Glenn Thompson. Der Drummer Matthew Harrison wurde mit besonders großem Applaus begrüßt mit 21 Jahren ist er der Jüngste im Quartett. Die erste Tour nach dem Tod seines langjährigen “Go-Betweens” Kollegen Grant McLennan, war für Robert Forster sehr emotional. Das Soloalbum “the Evangelist” enthält drei Songs, die gemeinsam mit McLennan entstanden sind.
Später am Abend war das Eis vollends gebrochen. Die Besucher sangen die Lieder laut mit und Robert Forster wirkte wie ein Dandy in seinen besten Tagen. Selbst nach 150 Minuten Konzert werden noch geschätzte sechs Zugaben gespielt. Am Ende waren alle glücklich.
Dienstag, September 30th, 2008
